HDR-Fotografie
In jedem Foto gibt es unterbelichtete und überbelichtete Bereiche. Den gesamten Umfang der Helligkeitsstufen kann man mit einer Aufnahme selten abdecken. Man denke an eine Aufnahme in einem Raum mit einem großen Fenster. Wenn man durch das Fenster den hellen Hintergrund richtig belichtet, dann werden Bereiche im Raum zu dunkel. Belichtet man die Möbel innen richtig, dann wird die Landschaft im Fenster zu hell überstrahlt. Macht man mehrere Belichtungsstufen dieser Szene, dann hat man einerseits den richtig belichteten Vordergrund und andererseits den richtig belichteten Hintergrund. Um immer den gleichen Bereich abzulichten, muss man natürlich ein Stativ verwenden. Die Einstellungen am Fotoapparat macht dieser selbst. Ich wähle meist 2 Bilder unterbelichtet, 1 Bild neutral und 2 Bilder überbelichtet. Danach geht es mit dem Material an den PC zum Zusammenrechnen der Bilder, dem so genannten Tonemapping. Das schöne daran ist, dass man sich so richtig austoben kann, was das Ergebnis angeht. Da kommt es schon mal zu kitschigen und sehr unrealistischen Ergebnissen, aber das ist gewollt (und vielfach verpönt - stört mich aber nicht).